Reisen

Vietnam – ein Reisebericht Teil 2

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Der Schlafbus – ein Erlebnis, welches du nicht missen solltest

Von Phan Thiet aus nahmen wir den Schlafbus nach Ho Chi Minh das viele noch Saigon nennen.  Mit dem Bus brauchten wir circa 5 ½ Stunden, Pausen mit eingerechnet. Der Bus hielt alle 1 ½ Stunden an einer Raststätte wo wir etwas zu essen kaufen und auf die Toilette konnten. Diese Raststätten sind einfach aber sauber.

Die «Sleepingbusses» sind Busse mit auf zwei Stöcken verteilten Sitzen, die sich soweit verstellen lassen, dass du fast liegst. Die Füsse hast du sozusagen unter dem Rückenteil des Vordermannes. Ich persönlich finde diese Sitze oder besser Liegen sehr bequem, ich bin aber auch eher klein, was hilft. Im Bus musst du die Schuhe ausziehen, um an den Raststätten auszusteigen werden Flip-Flops bereitgestellt. Für solche Fälle habe immer ein Paar Socken dabei. Im Bus bekommst du meistens Wasser, ein Erfrischungstuch und WIFI.

 

 

 

Ho Chi Minh

In Ho Chi Minh checkten wir ins Golden Central Hotel ein. Es hat 4 Sterne und ist dementsprechend eingerichtet. Inklusive Restaurant im 17. Stock mit schöner Aussicht auf die Altstadt. Ausserdem hat es einen Pool, und am wichtigsten: es liegt 1 Gehminute vom Bén Thành Markt und dem Foodcourt entfernt. Wie du sicher schon gemerkt hast ist Markt und Food bei uns immer hoch im Kurs. ? In dieser Markthalle findest du am Vormittag auch Lebensmittel am Nachmittag dann nur noch Bekleidung, Souvenirs, Taschen und Tischwäsche.

In Ho Chi Minh machten wir auch unsere erste Erfahrung mit einem Motorrad-Taxi. Schon im Auto empfanden wir das Gewirr auf den Strassen als unübersichtlich, auf dem Motorrad noch viel mehr. Die Fahrer haben uns aber wohlbehalten abgeliefert! (Meiner mit einer kleinen Verspätung, weil er sich verfahren hat, er war neu in Ho Chi Minh. Google Maps und unserem Telefon sei Dank, fand er dann den Weg. Das Telefongespräch zwischen meinem Mann und mir und zwischen den zwei Fahrern kostete mehr als die Fahrt selbst. ? – und wir waren um eine lustige Erfahrung reicher!)

 

 

 

Koch-Kurs

Als absolutes Highlight würde ich unseren Kochkurs im Vietnam Cookery Center bezeichnen. Zuerst wurden wir im Markt rumgeführt wo uns eine Begleitperson die einzelnen Lebensmittel erklärte. Sie sprach perfekt Englisch, so dass wir auch Fragen stellen konnten. Nachher fuhren wir ins Center wo noch vier andere Teilnehmer auf uns warteten. Dann gings los mit Kochen, ein Koch erklärte uns Schritt für Schritt was wir tun mussten und wir konnten alles nach kochen. Am Schluss hatten wir ein feines Dreigang-Menu als Mittagessen. – Sehr zu empfehlen!

 

 

 

 

Am Abend dann assen wir in einem Restaurant im Nachtmarkt, der rund um den Bén Thành Markt aufgestellt wurde. Jeden Abend um Punkt 18.45 geht’s los, mit dem Motorrad werden Stände und Waren an den richtigen Platz gefahren und dann montiert. Das 300 Platz-Restaurant in dem wir assen, wurde in 20 Minuten aufgestellt und war dann operativ – wir waren fasziniert!!

 

Mekong Delta

Nach zwei Tagen hektischer Stadt sehnten wir uns nach mehr Ruhe und wir reisten weiter ins Mekong-Delta. Dieser Teil unserer Reise gefiel mir ausserordentlich. Wir buchten ein Zimmer im Happy Family Guesthouse, direkt am Fluss, welches ich sehr empfehlen kann. Die Anreise ist abenteuerlich, mit Bus, Motorroller und Boot – wenig Gepäck ist angesagt! Vor der Anreise unbedingt mit dem Guesthouse Kontakt aufnehmen und fragen welche Anreise die Beste ist. Wir haben das nicht getan und brauchten viel mehr Zeit.

Das Guesthouse ist einfach eingerichtet (2.5 Sterne) mit Gemeinschaftsbädern. Nur 2 Zimmer haben ein eigenes Bad, diese Zimmer bietet sie nur den etwas «älteren Gästen» an. Uns hat sie es angeboten!! ?

Direkt am Fluss gelegen, abseits von Lärm und Hektik, genossen wir 4 Tage der Ruhe. Das Guesthouse hat ein Restaurant, mit einer Terrasse direkt am Fluss, mit authentischen und leckeren Gerichten und bietet Touren auf dem Fluss an. Das Frühstück ist im (sehr tiefen) Preis inbegriffen und Früchte gibt es zu jedem Essen dazu. Auch hängt immer ein Bananenstrauch im Restaurant, zur freien Bedienung. Ausserdem hat es einen kleinen aber feinen Pool! Und einen Garten mit Hängematten und Liegestühlen.

 

 

 

Das Guesthouse ist ein Familienbetrieb, herzlich geführt und wir hatten Gelegenheit mit der Besitzerin über die Lebensart in Vietnam zu reden.

Ausflüge mit dem Boot

Auf einer von ihnen geführten Bootstouren besuchten wir verschiedene Hersteller von Süssigkeiten. So lernten wir Kokosnuss-Bonbons und Reiscrackers kennen. Auf dem Markt von Vinh Long hingegen kauften wir Gewürzsalz mit welchem die Vietnamesen ihre Früchte (Mango, Ananas) würzen. Zu Hause haben wir es ausprobiert und es ist sehr fein aber ziemlich scharf!

 

 

In Vietnam gibt es sicher noch viel mehr zu sehen. In 3 Wochen war es uns aber nicht möglich, dass ganze Land zu bereisen. Die Berge im Norden und der ganze mittlere Teil sparten wir uns für eine weitere Reise aus!

 

Jetzt geniessen wir die Erinnerungen und die vielen feinen Dinge die wir mit nach Hause nahmen – Fischsauce, Tee, Essstäbchen…….

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